Grundsteuerreform laut Bundesfinanzhof verfassungsgemäß Der Bundesfinanzhof (BFH) hält die Grundsteuerreform für verfassungskonform, soweit es sich um das sog. Bundesmodell handelt, das in allen Bundesländern außer Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen und Niedersachsen gilt. Hintergrund Die Grundsteuer ist zum 1.1.2025 reformiert worden. Hierfür mussten alle Grundstücke in Deutschland neu bewertet werden. Die Neubewertung soll sich an den aktuellen Verkehrswerten orientieren, so dass es in diversen Fällen zu höheren Grundsteuerwerten kommen wird. ...
Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos verlängert Die Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge wurde um fünf Jahre verlängert. Sie gilt nun für Fahrzeuge, die bis zum 31.12.2030 erstmals zugelassen oder auf Elektroantrieb umgerüstet werden. Die maximale Steuerbefreiung beträgt zehn Jahre, längstens bis 31.12.2035.
Steuerbefreiung für das Aufladen eines Elektro- bzw. Hybrid-Kfz im Betrieb Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat sich zur Steuerbefreiung für das vom Arbeitgeber gewährte elektrische Aufladen eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs im Betrieb des Arbeitgebers geäußert. Der Schwerpunkt des aktuellen BMF-Schreibens betrifft die steuerliche Behandlung der vom Arbeitnehmer selbst getragenen Stromkosten und ihre Erstattung durch den Arbeitgeber. Hintergrund Vom Arbeitgeber zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährte Vorteile für das elektrische Aufladen eines Elektrofahrzeugs oder Hybridelektrofahrzeugs im Betrieb des ...
Aktivrente beschlossen Ab dem 1.1.2026 können Personen nach Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze bis zu 2.000 € monatlich steuerfrei hinzuverdienen. Die Regelung gilt für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer unabhängig davon, ob sie bereits Rente beziehen. Nicht begünstigt sind Selbständige, Land- und Forstwirte, Minijobs und Beamte.
Steueränderungsgesetz 2025 verkündet Der Bundesrat hat dem Gesetz am 19.12.2025 zugestimmt. Es trat am 1.1.2026 in Kraft. Wichtige Neuerungen Senkung Umsatzsteuer Gastronomie Entfernungspauschale: 38 Cent ab erstem Kilometer Gewerkschaftsbeiträge zusätzlich absetzbar Verdopplung Höchstbeträge für Parteispenden Auslands-Unterkunftskosten bei doppelter Haushaltsführung: 2.000 € monatlich
Entwurf eines Steueränderungsgesetzes Die Bundesregierung hat den Entwurf für ein Steueränderungsgesetz 2025 vorgelegt. Das Gesetz sieht unterschiedliche steuerrechtliche Maßnahmen vor, wie beispielsweise die Anhebung der Entfernungspauschale sowie die Reduzierung der Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie. Folgende Maßnahmen sind geplant: Die Entfernungspauschale, die für Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte gilt, soll ab 2026 von 0,30 € pro Entfernungskilometer auf 0,38 € pro Entfernungskilometer erhöht werden. Hinweis: Bislang gilt eine ...
Rückwirkende Steuerbefreiung für Photovoltaikanlagen verfassungsgemäß Das Finanzgericht Düsseldorf (FG) hält die zum 1.1.2022 rückwirkend erfolgte Steuerbefreiung für Gewinne aus dem Betrieb kleinerer Photovoltaikanlagen für verfassungsgemäß. Nach Auffassung des Gerichts ist es verfassungsrechtlich unbeachtlich, dass die Rückwirkung der Steuerbefreiung die Geltendmachung von Verlusten aus dem Betrieb kleinerer Photovoltaikanlagen für das Jahr 2022 verhindert. Hintergrund: Gewinne aus dem Betrieb kleiner Photovoltaik-anlagen mit einer Leistung von maximal 30 Kilowatt (peak) sind unter bestimmten ...
Solidaritätszuschlag Allgemeinverfügung der Finanzverwaltung Die obersten Finanzbehörden der Länder weisen in einer Allgemeinverfügung alle noch anhängigen Einsprüche gegen die Festsetzung des Solidaritätszuschlags für Veranlagungszeiträume vor 2020 zurück, soweit in den Einsprüchen die Verfassungswidrigkeit des Soli geltend gemacht wird. Hintergrund: Der Solidaritätszuschlag ist verfassungsrechtlich umstritten, weil es sich nicht um eine Steuer, sondern um eine sog. Ergänzungsabgabe handelt. Allerdings haben sowohl der Bundesfinanzhof als auch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) bislang die ...
Schaden aufgrund von Trickbetrug keine außergewöhnliche Belastung Ein Steuerpflichtiger kann den Schaden, der ihm durch einen Trickbetrug entstanden ist, nicht als außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend machen. Es handelt sich dabei nicht um einen außergewöhnlichen Schaden, sondern um die Verwirklichung eines allgemeinen Lebensrisikos. Außerdem ist die Zahlung an einen Trickbetrüger, der eine vermeintliche Kautionszahlung erschleicht, nicht zwangsläufig. Hintergrund: Außergewöhnliche Belastungen sind Aufwendungen, die dem Steuerpflichtigen zwangsläufig entstehen. Typische Beispiele hierfür sind Krankheitskosten oder ...
Warnung vor gefälschten E-Mails Aktuell sind E-Mails im Umlauf, mit denen Betrüger an persönliche Informationen von Steuerzahlern gelangen wollen. Die Empfänger erhalten von einer falschen E-Mail-Adresse, die vermeintlich vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) stammt, die Aufforderung, ihre Steuer-Identifikationsnummer unter einem Link einzugeben. Zudem wird auf eine mögliche Rückzahlung hingewiesen. Bei den E-Mails handelt es sich um eine Phishing-Kampagne, mit der persönliche Steuerdaten abgegriffen oder Schadsoftware eingeschleust werden soll. Das ...